Innere Blockaden – Oder: Warum Sie sich selbst im Weg stehen

2015-09-03-oscarkeys-barnimages-001Innere Blockaden machen es uns nicht leicht. Durch sie halten wir an schlechten Gewohnheiten fest  und bremsen uns damit aus, wir treten auf der Stelle. Wir erkennen zwar das Problem, doch statt es beherzt anzugehen, ignorieren wir es. Warum kommen wir nicht davon los?

Die Disharmonie der Gefühle

Sie sind unzufrieden mit Ihrer aktuellen Situation, wollen etwas verändern, kommen aber nicht wirklich in die Gänge, weil Sie sich blockiert fühlen? Dann kennen Sie sicherlich auch diese innere Stimme, die Ihnen zuflüstert „Lass es lieber, es geht doch wieder schief“. Sie wollen aber den anderen Job, auf Berge steigen, die Frau an der Bar ansprechen, die Fahrprüfung wagen, einfach neu durchstarten und sich endlich gut fühlen. Aber Sie bleiben doch lieber in Ihrer Komfortzone, bleiben untätig, weil Sie diese Angst spüren, aber Sie wissen gar nicht so richtig wovor. Das kostet natürlich Energie, macht schlechte Laune und bringt uns nicht ans Ziel.

Wenn das Unterbewusstsein und der Verstand nicht miteinander sondern gegeneinander arbeiten und dadurch die Energie nicht mehr frei durch den Körper fließen kann, kommt es zur Störung des energetischen Gleichgewichts. Normalerweise sorgt ein kontinuierlicher Energiefluss für eine optimale Versorgung des Körpers, ist der aber unterbrochen, spricht man von inneren Blockaden.

Mentale Blockaden sind den meisten Menschen geläufig. Sie zeigen sich, wenn wir unser geistiges Potential zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht optimal abrufen können, wie beispielsweise bei Prüfungen und Wettkämpfen.

Emotionale Blockaden hingegen sind weniger bekannt, auch weil man sich ihrer meist gar nicht bewusst ist, denn sie laufen im Unterbewusstsein ab. Sie entstehen, wenn negative Gefühle, die durch Unfall, Tod oder Verlust und durch irrationale Ängste ausgelöst, nicht verarbeitet werden. Die Seele ist bei solch heftigen Erlebnissen nicht in der Lage, die aufkommenden Gefühle schnell genug zu verarbeiten, sie werden abgeschaltet, quasi eingefroren.

Auch falsche Glaubensmuster wie „Das kannst du nicht, lass es“, die wir alle aus der Kindheit kennen, gehen tief ins Unterbewusstsein und hinterlassen ihre Spuren. Sie wirken mächtiger als jedes noch so logische Argument. All diese seelischen Narben zeigen sich dann in Form von irrationalen Ängsten, die uns vom Erreichen unserer Ziele abhalten.

Blockaden auflösen

Es ist wichtig, sich seinen Blockaden zu stellen. Auch wenn wir sie nur für geistige Hindernisse halten, führen sie unweigerlich zu körperlichen Beschwerden. Denn auf energetischer Ebene wirken sie blockierend. Das energetische Gleichgewicht ist gestört und wir fühlen uns nicht in der Balance. Außerdem verschwinden sie auch nicht einfach von alleine wieder.

Sie zu lösen bedeutet, sich seinen Ängsten zu stellen, Hemmungen und Zweifel zu überwinden und blockierende Glaubenssätze und unbewusste Muster zu entlarven. Ich würde Ihnen dazu gerne ein Patentrezept an die Hand geben, nur leider gibt es das nicht. So vielfältig die Gründe für Blockaden sind, so verschieden sind die Möglichkeiten sie aufzulösen. Es gibt unzählige Fachleute und Therapien die Blockaden bearbeiten können: Psychotherapie, Reiki, Mental-Energetisches-Coaching, Hypnose, Familienaufstellen, Meditation, Kinesiologie, NLP, etc.

Einen ersten Schritt alte Blockaden selbst aufzulösen und zu verhindern, dass sich neue manifestieren, könnte sein, Ihren Ängsten und behindernden Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen. Es ist wichtig die Angst erst einmal ins Bewusstsein zu holen,  denn durch das bewusst machen ist schon ein kleiner Teil der Blockade gelöst. Wenn Sie ein Ziel oder ein Problem bisher nicht lösen konnten, dann spüren Sie auf, was Sie darüber denken und wie Sie sich dabei fühlen. Es geht um die Erforschung der Zusammenhänge.

Stellen Sie sich die Frage „Was könnte schlimmstenfalls passieren?“

Wenn Sie beispielsweise Lampenfieber haben und sich nicht trauen vor Menschenmassen zu sprechen, dann fragen Sie sich „Was könnte passieren?“ Sie könnten rot werden, sich verhaspeln, schwitzen,  aber was wäre daran so schlimm? Man würde Sie schlimmstenfalls auslachen, aber auch das ist kein Beinbruch, oder? Vielleicht sind Sie dann nicht mehr ganz so beliebt, aber auch das ist stellt keine Lebensgefahr dar, oder? Was könnte also schlimmstenfalls passieren? NICHTS

Wenn Sie es aber stattdessen gut machen, stellen Sie sich vor, wie sehr man Sie dafür bewundern würden. Es gibt kein worst-case und deshalb muss man sich dem Problem stellen, die Gründe für irrationale Ängste finden und sich immer und immer wieder sagen  „Es kann mir nicht wirklich etwas Schlimmes passieren!“.

Bildnachweis: guguis - pixabay

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