Warum negative Gedanken unglücklich machen

Image courtesy of stockimages at FreeDigitalPhotos.net Hat Ihnen ein belastender Gedanke auch schon einmal den ganzen Tag vermiest? Und damit die Energie und Lebensfreude genommen? Wir denken täglich zirka 60.000 Gedanken, viele davon unbewusst. Wenn es sich dabei größtenteils um negative Gedankengänge handelt, ist die Auswirkung fatal. Das macht nicht nur unglücklich, sondern mit der Zeit auch krank.

Negative Gedanken lösen negative Gefühle aus

Ist das Glas Wasser für Sie eher halb leer und bedeuten ein paar Regentropfen gleich Schietwetter? Ihr Auto ist eine Rostlaube, der Chef ein Ekel und Sie glauben, sowieso keinen Einfluss auf Ihr Leben zu haben? Dann sind Sie eindeutig ein Pessimist, der immer das Schlimmste annimmt und von negativen Gedanken gelenkt wird. Ein Optimist dagegen erinnert sich gerne an die überwiegend angenehmen Ereignisse in seinem Leben. Wenn wir aber unser Gehirn darauf trainiert haben nur die negativen Dinge zu sehen, dann ist man auch nur für Negatives empfänglich. Der Misserfolg ist somit vorprogrammiert.

Was auch immer bei Ihnen gerade negatives Denken auslöst, es sind nur Gedanken. Nicht das Ereignis oder das Gegenüber verursacht diese negative Einstellung, sondern Sie selbst. Sie bestimmen selbst über den Inhalt Ihrer Gedanken. Enttäuschungen, Wut und Ärger hinterlassen gravierende Spuren. In solchen Momenten ist es nicht leicht die negativen Denkmuster zu verlassen. Und doch lässt sich das Leben mit guter Laune viel besser gestalten. Beobachten Sie sich einmal beim Denken. Und wann immer ein negativer Gedanke auftaucht, halten Sie kurz inne. Das gibt Ihnen die Möglichkeit Ihrer Gedanken zu sortieren und verhindert eine automatische Verknüpfung von Ereignis und Reaktion. So gewinnen Sie wieder die Kontrolle über Ihren Geist. Nur Sie alleine entscheiden, ob Sie die Dinge positiv bewerten oder sie weiter negativ betrachten wollen.

Pessimismus ist kein Schicksal

Wer beispielsweise eher zuversichtliche Gedanken hat, geht gelassener durchs Leben. Dinge positiv zu sehen erfordert zunächst einmal Willenskraft. Doch so wie negative Gedanken auch negative Emotionen auslösen, so erhalten wir bei einer positiven Grundeinstellung auch positive Gefühle. In André Gides `Schule der Frauen´ sagt ein Abbe´: Es sei „nicht so sehr, zu sagen, was man denkt (denn oft genug denkt man sehr übel), sondern was man denken sollte; denn ganz natürlich, fast wider Willen, komme man dahin, zu denken, was man gesagt hat.“ Gemeint ist, wenn wir positiv und freundlich reden, dann folgen auch die Gedanken.

Wir können also die eigenen Gedanken beherrschen. Unterstützung findet man dabei in Achtsamkeitsübungen oder Autogenem Training. Das Ziel dabei ist, mit den negativen Gedanken besser umzugehen und sie nach und nach durch positive Gedanken auszutauschen.

3 Schritte, die Sie dabei unterstützen:

  1. Machen Sie sich Ihre Gedanken bewusst
    Hören Sie sich selbst beim Denken zu, jederzeit und schonungslos ehrlich.
  2. Überprüfen Sie, ob Ihnen dieser Gedanke gut tut
    Ist das was Sie denken hilfreich? Macht der Gedanke gute Laune oder ruft er negative Emotionen hervor?
  3. Suchen Sie sich eine positive Gegenreaktion
    Sobald ein negativer Gedanke aufkommt, suchen Sie eine positive Formulierung. So wird aus „Ich kann nichts“ ein „vieles konnte ich in der Vergangenheit richtig gut, und das hier lerne ich auch noch“.
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2 Kommentare für “Warum negative Gedanken unglücklich machen

  1. Negative Gedanken produzieren Stresshormone, die uns krank machen.

    Somit gehen wir mit dem Pech in Resonanz, weil eine negative Einstellung unser ganzes Charisma ausmacht, hier dann eine schlechte Aura,

    Denken wir entgegen positiv , ziehen wir automatisch alles Gute in unser Leben und gehen damit in Resonanz.

    • Danke Rebecca für deine Ausführungen. Positives zieht Positives an, und kommt gestärkt zu uns zurück, da gebe ich dir vollkommen Recht. Nur „positiv denken“ reicht nicht aus, eine positiven Grundeinstellung oder Lebenshaltung hingegen macht uns immun gegen negativen Stress und fördert die Zufriedenheit. Es lohnt sich immer, sich seiner Gedanken bewusst zu sein.

      Ich wünsch dir weiterhin Gute Gedanken
      Monika

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